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Nach Planungen der EU-Kommission sollen bis zum Jahr 2050 Autos mit Verbrennungskraftmaschinenantrieb aus den Innenstädten Europas gänzlich verbannt werden.

Der Flächenverbrauch für Fahrzeuge und Verkehrswege verringert den Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen.
Das Platz- und Parkplatzproblem der .'' 7/1993, VF Verlagsgesellschaft, , S. 206: 3 Abb.</ref>

Die Fertigung von Automobilen verbraucht darüber hinaus erhebliche Mengen an Rohstoffen, Wasser und Energie. Greenpeace geht von einem Wasserverbrauch von 20.000?l für einen Mittelklassewagen aus. Die Wasserwirtschaft sieht branchenpositive 380.000?l für ein Fahrzeug als notwendig an.
Das Automobil wird derzeit (2013) zu 85 Prozent recycelt und zu 95 Prozent verwertet. Bei metallischen Bestandteilen beträgt die Recyclingquote 97 Prozent.

Einen Überblick zur Umweltfreundlichkeit von jeweils aktuellen Pkw-Modellen veröffentlicht der Verkehrsclub Deutschland (VCD) jährlich in der Auto-Umweltliste.

Zu den Gefahren des Kraftfahrzeugverkehrs beziehungsweise zu den durch dessen Umwelteinwirkungen verursachten Kosten siehe die Kapitel ''Sicherheit'' bzw. ''Externe Kosten''.

Soziale Auswirkungen

Die verbreitete Verwendung des Autos soll die sozialen Räume verändern ? u.?a. wurden folgende Auswirkungen in der Schweiz beklagt:
  • Kinder können immer seltener unbeaufsichtigt auf der Straße spielen;<ref name="dnb" />
  • Freizeit-Orte liegen weiter entfernt als früher;<ref name="dnb">zu gefährliche Wege für Kinder und Jugendliche ? pdf Seite 60</ref>
  • folglich weniger spontane körperliche Betätigung, sowie zum Beispiel eine Halbierung der Nutzung des Fahrrades bei jungen Schweizern innerhalb von 20 Jahren.

Die gesamte kindliche Entwicklung wird beeinflusst.

Pkw-Verbrauchskennzeichnungsverordnung

Seit 1. Dezember 2011 müssen in Deutschland Neuwagen mit einer Energieverbrauchskennzeichnung versehen werden. Die Klassen reichen von A+ bis G. Der Verbrauch wird auf das Fahrzeuggewicht bezogen, womit Vergleiche nur innerhalb einer Gewichtsklasse möglich sind. Dass ein leichterer Wagen bei gleicher Benotung weniger Energie für einen Transport benötigt als ein schwererer Wagen, ist an dem Label nicht erkennbar.

Interessenverbände in Deutschland

In Deutschland sind eine Reihe von Verbänden entstanden, die anfangs Dienstleistungen für Autofahrer auf Gegenseitigkeit organisierten, vor allem Pannenhilfe. Heute arbeiten sie zunehmend auch als Lobby-Verbände und vertreten die Interessen der Autofahrer und der Automobilindustrie gegenüber Politik, Industrie und Medien.

Bereits 1899 wurde der Automobilclub von Deutschland (AvD) gegründet, der ein Jahr später die erste Internationale Automobilausstellung organisierte. 1911 war der ''Allgemeine Deutsche Automobil-Club'', der ADAC, aus der 1903 gegründeten ''Deutschen Motorradfahrer-Vereinigung'' entstanden. Er ist heute mit 15?Millionen Mitgliedern Europas größter Club. Weitere Verbände in Deutschland sind der Auto Club Europa (ACE), der 1965 von Gewerkschaften gegründet wurde, sowie seit 1986 der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD), der zusätzlich auch die Interessen der anderen Verkehrsteilnehmer (Radfahrer, Fußgänger, ÖPNV-Benutzer) vertritt.

Die Interessen der Automobilhersteller und deren Zulieferunternehmen vertritt der Verband der Automobilindustrie (VDA).

Forschungseinrichtungen zum Thema Automobil

  • Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart (FKFS)
  • Institut für Kraftfahrwesen Aachen (ika) der RWTH Aachen

Statistische Wirtschaftsdaten zur Automobilproduktion

Neue Entwicklungen

Zu den neuen Entwicklungen gehören alternative Antriebe wie das Elektroauto (Elektrofahrzeug). Eine weitere Entwicklung ist das autonome Fahren (Autonomes Landfahrzeug). Durch Carsharing wechselt ein Auto vom Privatbesitz in einen Gemeinschaftsbesitz. Experimentell entwickelt werden zudem Prototypen von Flugautos.

Siehe auch

Literatur

  • Weert Canzler, Gert Schmidt (Hrsg.): ''Zukünfte des Automobils. Aussichten und Grenzen der autotechnischen Globalisierung.'' Edition Sigma, Berlin 2008, ISBN 978-3-89404-250-9.
  • Weert Canzler: ''Das Zauberlehrlings-Syndrom: Entstehung und Stabilität des Automobil-Leitbildes.'' Edition Sigma, 1996, ISBN 3-89404-162-5.
  • Hannes Krall: ''Das Automobil oder Die Rache des kleinen Mannes: Verborgene Bedeutungen des Internationalen Golf-GTI-Treffens.'' DRAVA Verlags- und Druckgesellschaft, 1991, ISBN 3-85435-138-0.
  • Wolfgang Sachs: ''Die Liebe zum Automobil: Ein Rückblick in die Geschichte unserer Wünsche.'' Rowohlt, Reinbek 1984, ISBN 3-498-06166-6.
  • Daniela Zenone: ''Das Automobil im italienischen Futurismus und Faschismus: Seine ästhetische und politische Bedeutung.'' WZB, Forschungsschwerpunkt Technik, Arbeit, Umwelt, Berlin 2002.
  • Arnd Joachim Garth: ''Das Dialogomobil: Marketing und Werbung rund um das Automobil.'' Berlin, Verlag Werbweb-Berlin, 2001, ISBN 3-00-006358-7.
  • Peter M. Bode, Sylvia Hamberger, Wolfgang Zängl: ''Alptraum Auto: Eine hundertjährige Erfindung und ihre Folgen.'' Raben Verlag von Wittern, 1986.
  • Hermann Knoflacher: ''Virus Auto. Die Geschichte einer Zerstörung.'' Ueberreuter Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-8000-7438-9.
  • {{Literatur
   |Autor=Herlyn
   |Titel=PPS im Automobilbau ? Produktionsprogrammplanung und -steuerung von Fahrzeugen und Aggregaten
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   |ISBN=978-3-446-41370-2}}

Weblinks

Einzelnachweise

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